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Ghost Notes & Controlled Strokes (Kurzversion)

Hallo zusammen, in dieser Lesson zeige ich dir wie du Ghost Notes und Controlled Strokes anwenden kannst. Zu Ghost Notes habe ich ja schon einiges veröffentlicht. Heute gehe ich auf ein spezielles Detail ein, dass sich bei Ghost Note Grooves hin und wieder ergibt, den Controlled Strokes. Diese technische Finesse ermöglicht es direkt auf einen Snare Akzent eine Ghost Note folgen zu lassen. Das ist technisch nicht ganz einfach. Dazu später mehr. Was hat es aber mit den Controlled Stokes genau auf sich?

Der Down Storke und die Controlled Strokes

Wie ich schon oben schrieb, ist ein Controlled Stroke nichts anderes als eine Ghost Note, die direkt auf einen Snareschlag folgt. Man könnte auch einfach sagen, dass auf einen Down Stroke folgt direkt in derselben Hand ein Tap. Die Dynamik wechselt also von sehr laut zu sehr leise. Das ist auch der Grund, wie so diese Technik etwas schwieriger ist. Aber keine Angst mit etwas Übung klappt das schon. Man verwendet die Controlled Strokes um dichtere Grooves spielen zu können. Zudem kann man so alle Snareschläge in derselben Hand spielen. Meistens handelt es sich um die 16-Zählzeit, die direkt auch den Snarschlag folgt. Man kann natürlich auch die 16-tel vor dem Snareschlag spielen. Das führt uns zur nächsten Eigenheit dieser Technik.

Moeller Technik, Pull Outs und Controlled Strokes

Will man z. B. alle 16-tel Ghost Notes in derselben Hand wie die Snare Akzente spielen, so muss man drei Schläge direkt nacheinander spielen. Eine Ghost Note vor dem Snare Akzent, den Snare Akzent selbst und die Ghost Note danach. Letztere wird, wie wir jetzt wissen, als Controlled Stroke bezeichnet. Manchmal hört man in diesem Zusammenhang den Begriff Pull Out Akzent. Damit wird hin und wieder die Kombination aus Ghost Note und Snare Akzent bezeichnet. Diese ist jedoch NICHT RICHTIG! Viel mehr handelt es sich hierbei um ganz normale Up und Down Strokes. Pull Outs sind zwar elementarer Bestandteil der Moeller Technik, jedoch handelt es sich dabei um eine gänzlich andere Technik, die beim Doubel Stroke Roll verwendet wird. Wie das genau geht, zeige ich in dieser Lesson.

Wo werden Controlled Strokes verwendet?

Dazu kannst du dir drei Klassiker anhören. Der erste Song lautet Home at Last von Steely Dan. Gespielt hat diesen Groove der Drummer Bernard Pretty Purdie. Er kann mit Fug und Recht als Meister dieser Art Halftime Shuffle bezeichnet werden. Denn um genau das handelt es sich bei allen drei Beispielen. Dazu habe ich auch schon mal eine Lesson gemacht. Der zweite Song ist von Led Zeppelin und lautet Fool in the Rain und hier spielt natürlich der legendäre John Bonham. Das dritte Beispiel ist der Song Rosanna von Toto. Hier als schönes Cover; zu finden ab Minute 16. Gespielt wird dieser Groove vom nicht minder legendären Jeff Procaro. Hier habe ich sogar eine Lesson vom Meister selbst zu diesem Groove. Alle drei Grooves basieren auf Triolen und alle drei verwenden die Kombination aus Up, Down und Controlled Strokes. Hör dir das mal genau an. Heute geht es jedoch erstmal um die Basis. Die ist binär und ich beginne mit ein paar Vorübungen. In der Vollversion im Abo zur Lesson of the Week findest du dann noch ein paar Grooves und die Noten als PDF.

ANMELDEN LOHNT SICH!

Viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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