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Wie man Ghost Notes am Schlagzeug spielt

Hallo und willkommen zur Free Lesson. Auch heute habe ich wieder ein alte Lesson für dich, die ich nochmal neu machen möchte. Es geht um Ghost Notes. Dazu gibt schon einiges in meiner Lesson of the Week. Eine ausführliche Einführung findest du auch in meinem zweiten Onlinekurs. Hier und heute möchte ich dir kurz und bündig erklären was Ghost Notes sind und wie man diese am Schlagzeug spielt!

Was sind Ghost Notes?

Nun, das ist ganz einfach. Es handelt sich bei Ghost Notes um leise gespielte Snareschläge, die wir zur Verzierung und klanglichen Aufwertung von Grooves verwenden. Durch Ghost Notes klingen Groove interessanter und oft auch räumlicher. Sie bekommen klangliche Tiefe. Obwohl man Ghost Notes oft nur schwer bzw. manchmal im Mix gar nicht hört, fehlt dennoch etwas, wenn sie weggelassen werden. Hier der Klassiker als Drum Track und komplett zu diesem Thema.

Wie spielt man Ghost Notes?

Das ist eigentlich ganz einfach. Meist verwenden wir 16-tel Zählzeiten, wenn wir diese leisen Snareschläge spielen. Wir können also mit 16-tel Noten beginnen. Die spielen wir zunächst auf der Snare. Wir sollten hier am besten die Moeller Technik verwenden. Dazu findest du hier eine Einführung. Denn mit dieser Technik ergeben sich die Ghost Notes ganz automatisch und natürlich.

Im zweiten Schritt verteilen wir diese 16-tel zwischen HiHat und Snare. Die rechte Hand legen wir dabei auf die HiHat und die linke Hand bleibt auf der Snare. Und im Grunde haben wir nun schon unsere leisen Snareschläge. Da in der linken Hand nur Taps gespielt werden, ergibt sich das von selbst. Im dritten Schritt nehmen wir dann die Snareakzente auf „2“ und „4“ hinzu. Diese spielen wir mit der rechten Hand. Und im vierten Schritt kommt noch die Bassdrum auf „1“ und „3“ hinzu. Notiert sieht das dann so aus.

Du solltest natürlich jeden Schritt zunächst einzeln und lange genug üben. Du kannst zur nächsten Übung weiter gehen, wenn du dich wohl fühlst und alles sauber und gleichmäßig klingt. Achte dabei unbedingt darauf, die Ghost Notes in der linken Hand wirklich sehr leise zu spielen. Je leiser du sie spielst, umso besser klingt dann auch der Groove. Das ist der einfachste Weg zu gut klingenden Geisternoten. Weiter geht es mit einer anderen Spielweise. Hier der Groove dazu.

Bei diesem Beispiel spielen wir alle Snareschläge mit derselben Hand. Auch die Geisternoten. Die werden hier auf den Zählzeiten „2d“ und „4d“ gespielt. Klanglich zeigt dieses Beispiel sehr schön, wie kleinste und leiseste Verzierungen die Wirkung eines Grooves beeinflussen. Deswegen lohnt es sich so sehr, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Wie geht es nun weiter?

Der ein oder andere wird jetzt einwenden, dass dies ja doch recht einfache Grooves seien. Und das ist auch richtig so! Denn, wie soll man sonst anfangen? Mit komplizierten Grooves? Besser nicht! Du kannst natürlich gerne andere Bassdrum Figuren hinzunehmen. Und falls du einen Vorgeschmack darauf bekommen möchtest, wenn es etwas anspruchsvoller wird, empfehle ich dir diese Live Lesson zu Rosanna und Fool in the Rain.
Da sind die Geisternoten und die Grooves nicht mehr ganz so einfach. Und du findest natürlich, wie oben schon erwähnt, in meiner Lesson of the Week etliche Lesson mehr zum Thema. Das soll es für heute gewesen sein. Die nächste Free Lesson kommt dann wieder in vierzehn Tagen.

Bis dahin wünsche ich viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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