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Wieder ein Drum Lick mit Diddles

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Wieder ein Drum Lick mit Diddles! Hallo und willkommen zur Lesson of the Week. Erst kürzlich habe ich eine Lesson zu einem Drum Lick auf Paradiddle-Basis veröffentlicht. Und es gibt auch schon eine ganze Reihe ähnlicher Lesson von mir. Warum das so ist? Nun, Paradiddles sind sehr dankbar, wenn es darum geht sie zu variieren. Zudem klingen sie meist schon von sich aus interessanter und musikalischer. Für mich sind Paradiddle Rudiments lediglich Kombinationen aus Einzel- und Doppelschlägen. Die Doppelschläge sind dabei entscheidend. Unsere amerikanischen Trommelfreunde bezeichnen diese kurzerhand als Diddles. Schauen wir unsere heutige Figur an.

Es ist eine Figur mit zehn Noten. Deshalb passt die als 16-tel notiert genau in einen 5/8 Takt. Mehr dazu später. Zunächst gehen wir den Ablauf durch. Wir beginnen mit einem Bassdrum Doppelschlag. Danach kommen zwei Einzelschläge RL als Akzente, gefolgt von einem rechten Doppelschlag. Jetzt kommt wieder ein Einzelschlag als Akzent in der linken Hand in Kombination mit einem weiteren Doppelschlag rechts. Abschließend folgt noch ein Einzelschlag in der linken Hand. Alle Noten nach dem Bassdrum Doppelschlag spielen wir hier zunächst auf der Snare. Das kann man natürlich auch anders verteilen.

Z.B. kann man die Doppelschläge der rechten Hand auf das Ride Becken legen. Diese Variation ist übrigens auch der Grund für diese Lesson. Ich stolperte beim Improvisieren vor einiger Zeit über genau dieses Lick. Das ist jetzt natürlich eher eine grooveorientierte Variation. Selbstverständlich kann man diese Lick auch als reine Fill-In verwenden.

Zu Fill-Ins in 5/8 habe ich auch erst kürzlich eine Lesson gemacht. Das heutige Lick kann also auch als Materialergänzung für diese Lesson dienen. Hier verteile ich die ersten beiden Einzelschläge auf der Snare. Danach folgt der erste Doppelschlag rechts auf dem Floor Tom/ Tom 3. Die nachfolgenden Einzelschläge in der linken Hand spiele ich jeweils auf dem Tom 1 und den zweiten Doppelschlag wieder auf dem Floor Tom. Sowas geht natürlich auch im 4/4 Takt.

Dazu spiele ich die zweite Variation als Quintolen ab der Zählzeit „3“. Das geht aber noch dichter und schneller.

Z. B. als Dezimole ab der Zählzeit „4“. Wobei das eigentlich nur sinnvoll in langsameren Tempi, da es hier sonst naturgemäß nicht sehr viel Zeit für die zehn Noten bleibt. Diese Variante ist also schon eher „nerdi“! Du kannst hier natürlich auch eigen Verteilungen entwickeln. Beginne mit der ersten Variante auf der Snare bis du das Drum Lick drauf hast. Danach kannst du es beliebig verteilen. Und das war es dann auch schon wieder. Nächste Woche geht’s dann weiter.

Bis dahin wünsche ich viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen...

START DRUMMING! LG, Jürgen

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