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Drumsound Vlog Teil 1

Hallo zusammen,

heute erzähle ich mal was zum Thema Drumsound und Recording! Wie ich in meinem Ankündigungsbeitrag schon erwähnt habe, drehe ich gerade einen Onlinekurs für euch! 😉

Und damit das auch vom Klag her deutlich besser wird, hab ich mich schon länger mit dem Thema Drumrecording beschäftigt. Bisher hatte ich damit immer nur indirekt zu tun. Da ich eher im Jazz, der improvisierten Musik und meistens rein akustisch unterwegs bin, waren nie aufwendige Mikrofonierungen nötig. Mal ein Snaremikro oder eben meine zwei Rode NT1-A als Overhead genügten völlig. Dabei hatte ich immer Soundleute zur Verfügung, die sich um den Sound gekümmert haben.

Klar, die groben Grundlagen sind mir schon bekannt, aber man muss so was halt auch tatsächlich gemacht haben. Erfahrung ist auch hier alles. Glücklicherweise ist es heutzutage nicht mehr teuer eine passende Recordinglösung und somit auch einen guten Drumsound zu realisieren. Nur was soll man nehmen?

Der Industriestandard stellt hier natürlich eine computergestützte Aufnahmekette mit einer der einschlägigen DAWs ( Digital Audio Workstation ) dar. Dazu benötigt man lediglich einen leistungsfähigen Computer oder Laptop, ein Audiointerface und eben die DAW als Software. Also z.B. ProTools, Cubase oder Logic.

Diese Lösung hat für mich aber zwei wesentliche Nachteile. Der erste ist finanzieller Natur. Will man das ganze sinnvoll umsetzen benötigt man einen passenden Rechner, das Interface sowie eventuell noch den einen oder anderen Preamp und natürlich Mikros. Gut zwei Overheads hatte ich ja schon. Aber alles zusammen gerechnet hätte ich sicher an die 2000 € ausgeben müssen. Das wäre ja noch zu verschmerzen gewesen. ;-)Der zweite Grund wog schwerer und gab auch den Ausschlag. Man muss sich in die Aufnahmetechnik einarbeiten. Zudem ich bin ein Freund einfacher Lösungen. Die meisten DAWs haben viel tolle Funktionen und sind durch Plug-Ins beliebig erweiterbar. Da ich selbst nie der Computerfrickler war und wohl auch nicht mehr werde, kam diese Lösung für mich nicht in Frage. Man muss ja bei mir auch immer noch berücksichtigen, dass ich nicht nur Ton sondern vor allem auch Videomaterial zu bearbeiten habe. Eine möglichst einfache Lösung musste also her.

Nach einiger Suche im Netz bin ich auf das Portastudio von Tascam gestoßen. Der eine oder andere unter euch wird sich vielleicht an die Kassettenversion aus den Achtziger Jahren erinnern. Diese Teile gibt es natürlich nicht mehr. Dafür hat Tascam jetzt eine digitale Version auf den Markt gebracht, die auf SD Karte aufzeichnet und ein Stand-Alone Recordingtool inkl. Masteringwerkzeuge darstellt. Man kann 8 Kanäle gleichzeitig aufnehmen, hat insgesammt 32 Spuren mit Fadern und noch nahezu unendlich viel virtuelle Spuren zur Verfügung. Auch an Effekten mangelt es dem Teil nicht. Und das für ganze ca 540 €.

Genau so etwas hab ich gesucht. Denn allein ein Interface mit 8 Kanälen kostet mindestens 450 €. Also auf zu Thomann und vor ort testen. Denn man muss ja auch mit arbeiten könne. Was soll ich sagen. Es hat alles gepasst. Also fuhr das Portastudio mit mir direkt zurück. Jetzt fehlten noch ein paar Mikrofone. Ein Elektro Voice PL-33 für die Bassdrum, ein Supperlux R102 Bändchenmikro als Centermike für die Wärme und ein Headset für die Sprache. Die Rode Mikros als Overheads hab ich ja schon erwähnt. Auch ein guter Kopfhörer war schon vorhanden.

Warum ich mich für diese Komponenten entschieden habe und wie ich sie verwende seht ihr jetzt im Video. Im zweiten Teil dieser Vlog-Reihe werde ich näher auf das Arbeiten mit dem Portastudio eingehen. Jetzt gibt´s erst mal einen kleinen Rundgang durch mein YouTube Studio.

Viel Spaß dabei und nicht vergessen…

START DRUMMING! 🙂

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