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Wie man mit der Syncopation arbeitet!

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Hallo und willkommen zurück zur aktuellen Lesson of the Week. Diese Woche beginne ich eine neue Serie in der ich dir zeige wie man mit dem Buch Syncopation von Ted Reed arbeitet. Eigentlich heißt das Buch „ Progressiv Steps to Syncopation for the Modern Drummer“. Es ist erstmals 1958 erschienen und ein Klassiker! Genau wie die Stick Control gehört es meiner Meinung nach in jeden Schlagzeugerhaushalt. 😉

Wie arbeitet man mit diesem Buch nun genau? Um diese Frage und eine weitere Anfrage eines Mitglieds hier zu beantworten, habe ich hier mal eine Leseübung von der Seite 15 aus dem Buch notiert. Es handelt sich um eine Zusammenfassung zur Lesson Six in der 4-tel und Triolen kombiniert werden.

Übe diese Leseübung zunächst langsam und zähle IMMER laut mit! Wie du weiter sehen kannst wird auch immer ein 4-tel Noten Grundpuls in der Bassdrum gespielt. Dies dient dazu alles was man spielt immer in Bezug zu einem Grundpuls zu sehen. Der Handsatz ist hier nicht so wichtig. Hauptsache, die Notation wird richtig umgesetzt. 😉 Ich verwende hier einen abwechselnden Handsatz: RLRL.

Was kann man nun mit diesem Lesetext anstellen?

Schauen wir uns dazu noch mal den ersten Takt der Leseübung an.

Hier haben wir 4-tel Noten auf den Zählzeiten 1, 2 und 3. Auf der Zählzeit 4 wird eine 8-tel Triole gespielt. Übe das zunächst einmal bis das sicher läuft. Danach kann man die 4-tel Noten interpretieren. Z. B. als 8-tel Noten. Das sieht dann so aus.

Alle 4-tel werden zu 8-tel Notengruppen. Das geht natürlich auch mit 16-tel Noten.

Als Nächstes interpretiere ich die 4-tel Noten als Presswirbel. Die Triolen sind als Akzente zu verstehen. Es sind also Akzente über einem Presswirbel. Dazu habe ich vor einiger Zeit schon mal eine Lesson veröffentlicht.

Und weil an mich in der letzten Woche die Bitte herangetragen wurde mal eine ternäre Übung zu dem Thema zu machen, hier noch mal die komplette Leseübung inkl. Presswirbelinterpretation.

Die gezeigten Konzepte kannst du auch jeden Lesetext und auf jeden beliebigen Notenwert anwenden. Du musst nur darauf achten, dass die Länge der interpretierten Notenwerte erhalten bleiben. Du ersetzt sie durch andere Noten der gleichen rhythmischen Länge. Mehr dazu verrate ich im Video. 🙂

Nächste Woche verteile ich diese Leseübung am kompletten Schlagzeug. Es geht also direkt weiter und üben lohnt sich! 😉

Viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen. 🙂

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