skip to Main Content

Jazzdrumming – Comping – Kurzversion

In dieser Lesson zeig ich dir ein paar Beispiele zum Comping. Dabei handelt es sich um ein zentrales Element des Jazzdrumming. Zumindest im Modern Jazz, denn das Comping kam erst in den frühen 1940er Jahren zusammen mit dem BeBop auf. Der Begriff Comping leitet sich vom englischen to accompany, auf Deutsch begleiten, ab. Dazu aber später mehr. Zunächst einmal möchte ich dieser Frage nach gehen.

Was ist Comping genau?

Nun, Comping ist eine Form der Begleitung im Modern Jazz. Dabei ist es immer das Ziel den Solisten bzw. das Thema durch eigene Ergänzungen zu unterstützen. Im Idealfall stellt die eigene Begleitung eine weitere Stimme dar. Dabei gibt es verschieden Möglichkeiten zur Begleitung. Eine Möglichkeit besteht darin die Rhythmik des Solisten oder des Themas weitestgehend zu übernehmen und bestimmte Stellen durch Akzente zu verstärken. Eine andere Möglichkeit stellt die Herstellung eines Kontrastes durch synkopierte Akzente dar. So wird die rhythmische Spannung noch erhöht. Als Inspiration dazu dienen die Melodie und die Harmionierhythmik. Diese Akzente werden meist auf der Snare und der Bassdrum gespielt. Da nun der Begriff inhaltlich geklärt ist, kümmern wir uns mal um die Entstehung diese Spielweise.

Wie ist das Comping entstanden?

We ich schon schrieb, war es eine Entwicklung in den frühen 1940er Jahren, die aus dem BeBop heraus zum Comping führte. Dabei ist ein Schlagzeuger als wegweisender Innovator zu nennen: Kenny Clark. Es war der Hausschlagzeuger im Minton´s Playhouse, dem angesagtesten Jazzclub im New York dieser Zeit. Er entwickelte bei den legendären Jam Sessions zusammen mit Thelonius Monk und Dizzy Gillespie und andern Musikern den BeBop. Dabei verlegte er die Time von der Bassdrum und der Snare auf das Ride Becken und die HiHat. So war der Weg frei für komplexere Akzente zur Begleitung. Dadurch wurde die Time noch leichter und fliesender und durch die stark synkopierten Akzente wurde die Begleitung freier. Es bot sich ein neues weites Feld für Improvisationen an. Auch für den Schlagzeuger.

Das Comping und die Unabhängigkeit

Durch diese Entwicklung wurde das Jazzdrumming deutlich anspruchsvoller. Die dafür notwendige Unabhängigkeit nahm zu. Zu diesem Thema habe ich ja auch schon mal eine Lesson Serie gemacht. Schau dir die erste Lesson dieser Serie an, falls du da noch nicht so firm sein solltest. Die heutige Lesson stellt im Grunde eine Fortsetzung zu diesen Lessons dar. Wie hört sich das nun an? Dazu habe ich hier ein Beispiel mit Kenny Clarke. Zwei andere wichtige Drummer waren Art Blakey und Max Roach. Auch von diesen Drummern habe ich hier und hier jeweils ein Hörbeispiel. Die Basis bildet hier immer der Swing. Dazu habe ich natürlich auch eine Lesson parat. In dieser Kurzversion zeige ich dir eine Comping Figur, die aus der Syncopation stammt. In der Vollversion zeige ich dir noch drei weitere Comping Figuren. Da findest du auch die Noten dazu.

ANMELDEN LOHNT SICH!

Viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back To Top