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Mehr Ghost Note Grooves -Kurzversion

Hallo zusammen, in dieser Lesson zeige ich dir mehr Ghost Note Grooves. Davon kann man ja nie genug haben! Warum? Weil es Spaß macht! Welcher Schlagzeuger mag keine Funk Grooves, die nur so von Ghost Notes strotzen. Sie klingen nun mal treibend und machen jeden Groove spannender. Das Motto heute lautet also:

Mehr Ghost Note Grooves!

Schauen wir uns doch mal einige Drummer und die Musikstile an, die für ihre Ghost Notes bekannt sind. Beginnen möchte ich mit Bernard Pretty Purdie. Diese Drummer Legende gilt als einer der meist aufgenommenen Schlagzeuger unseres Planeten. Er ist vor allem für seine Arbeit mit Steely Dan und Aretha Franklin bekannt. Jedoch sind dies nur zwei von sehr viel mehr Größen, für die Purdie die Stöcke geschwungen hat. Es ist nicht nur der Vater des berühmten Purdie Shuffles (einem Halftime Shuffle; hier eine Lesson zu dem Thema), sondern auch für seine speziellen Ghost Note Grooves. Hier ein Beispiel, in dem der Meister selbst seine Herangehensweise demonstriert. Musikalisch kann man Mr. Purdie durchaus im Soul verorten. In der sehr eng verwandten Funk-Musik findet man noch mehr Ghost Notes.

Ghost Note Grooves im Funk

Diese Musikrichtung ist ohne Ghost Note Grooves nicht vorstellbar. Ea gibt wohl nicht sehr viele Funk-Stücke in denen keine oder auch nur wenige Ghost Notes vorkommen. Hier gleich ein Klassiker von James Brown. Aber auch andere Größen dieser Musik setzen auf die Wirkung von Ghost Notes. Als Beispiel möchte ich hier das Spiel von David Garibaldi anführen. Seit fast fünfzig Jahren, wenn auch mit Unterbrechungen, spielt dieser Drummer´s Drummer nun schon bei Tower of Power. Eine Band, die zu Recht behaupten kann die Funk-Musik mitbegründet und geprägt zu haben. Hier sind die Ghost Notes zentrales Element im Rhythmusgerüst der Musik. Filigraner und differenzierter kann man Ghost Note Grooves wohl nicht gestalten. Aber wo kommen die Ghost Notes eigentlich her?

Jazz als Wiege der Ghost Note Grooves

Da habe ich ja schon in einmal erwähnt. Der Ursprung der Ghost Notes liegt natürlich im Jazz. Als Beispiel möchte ich dieses Mal nicht eine uralte Aufnahme nehmen, bei der man das so gut wie gar nicht hören kann. Hier ein Beispiel von und mit Steve Smith mit seiner Band Vital Information. Gespielt wird der Standard A Night in Tunisia. Schau dir das Video bitte ganz an. Nach dem einleitenden Drum Solo siehst du Ghost Notes en masse. Darüber hinaus kannst du einem der versiertesten und elegantesten Schlagzeuger unserer Zeit bei der Arbeit über die Schulter schauen. Somit sollt klar sein: Ohne Ghost Notes geht es eigentlich nicht. Die heutige Lesson ist im Grunde eine Fortsetzung zu dieser Lesson hier. In der Vollversion im Abo zur Lesson of the Week zeige ich noch ein paar Grooves mehr. Die Noten findest du da natürlich auch.

ANMELDEN LOHNT SICH!

Viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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