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Ein interessanter Groove – Kurzversion

Hallo zusammen, ein interessanter Groove, über den ich neulich gestolpert bin, ist der Grund für diese Lesson. Es handelt sich dabei um einen Groove, der auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär aus sieht. Auf den zweiten Blick sieht er immer noch nicht ungewöhnlich aus. Denn hier habe ich lediglich eine Note geändert. Aber dazu gleich mehr. Schauen wir und zunächst an, wie man Grooves im Allgemeinen interessanter machen kann. Dazu sollten wir aber zuerst diese Frage beantworten.

Was ein interessanter Groove ausmacht?

Na das ist ja mal eine Frage! Was macht einen Groove interessant? Das kann man gar nicht so einfach sagen. Grooves leben ja immer auch vom Kontext, in dem sie verwendet werden. Sprich, die Musik, zu der man einen Groove spielt, ist nicht ganz unwichtig für die Wirkung. Fragen wir mal so: Wie sind den Grooves aufgebaut? Nun, Grooves leben immer von ihrem Spannungsfeld zwischen Unterteilungsebene, ihrem Metrum und den Akzenten mit denen beides unterteilt wird. Wir gehen mal vom 4/4 Takt aus. Da spielen wir sehr oft 8-tel Noten auf der HiHat als Unterteilungsebene. Das Metrum wird im einfachsten Fall auf den 4-tel Noten zwischen Bassdrum und Snare verteilt. Das ist natürlich nicht unbedingt spannend. Es sei denn die Musik passt. Hier ein Klassiker bei dem das mit Sicherheit zu trifft. Wie wird nun so ein Groove selbst aber interessant?

Ein interessanter Groove lebt oft von Synkopen

Ein häufig verwendetes Werkzeug ist die Möglichkeit zur Synkopierung. Dabei werden Betonungen von starken Zählzeiten auf schwächere verschoben. Zu diesem Thema findest du in dieser Lesson mehr. Diese rhythmischen Verschiebungen sorgen für mehr Spannung. Das kannst du dir mal in diesem Beispiel anhören. Da haben wir nicht nur einige Synkopen auf der Bassdrum zu spielen, sondern auch 16-tel auf der HiHat. Das sorgt natürlich auch für mehr Spannung. Du kannst also auch einfach eine andere HiHat Figur verwenden, um einen Groove interessanter zu machen. Sogar 4-tel Noten sind da möglich, wenn du sie auf die Offbeats verlagerst. Das kannst du dir in diesem Song anhören.

Ein interessanter Groove entsteht auch durch Ghost Notes

Eine weitere Möglichkeit sind natürlich Ghost Notes. Zu dem Thema habe ich ja erst letzte Woche eine Lesson veröffentlicht. Ghost Notes sorgen für mehr Drive und auch Räumlichkeit im Klang. Selbst eine einzige Note als Ghost Note gespielt, kann die Wirkung eines Grooves verändern. Genau so komme ich auch zu meinem Groove, der den Anlass zu dieser Lesson gegeben hat. Jedoch ist die Ghost Note nur der Ausgangspunkt. Ich interpretiere die Ghost Note etwas anders. Wie genau? Das erfährst du in der Vollversion im Abo zur Lesson of teh Week.

ANMELDEN LOHNT SICH!

Jetzt wünsche ich dir aber erstmal viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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