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Lesley Gore – Its my party – Groove Tutorial

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Lesley Gore It´s my party! Hallo und willkommen zur Lesson of the Week. Heute geht es auf Wunsch um diesen Pop Klassiker. Ich kannte diesen Song und auch die Sängerin nicht. Das ist aber auch das schöne. Durch diese Anfragen lerne ich immer auch für mich Neues kennen! Falls du also auch mal einen Song, einen Groove oder ein Fill-In erklärt haben möchtest, nur zu!

Lesley Gore war Anfang der 60er Jahre das, was man heute ein Teenie-Idol nennen würde. Das war damals revolutionär. Wer mehr darüber wissen will, kann sich diese Doku ansehen. Später folgte eine Karriere als Songwriterin und als Broadway Darstellerin. It´s my Party war ihr erster Hit und auch ihr Durchbruch als Sängerin. Schauen wir uns den Groove an. Los geht’s!

Der Basis Groove ist ein einfacher Standard 8-tel Groove. Snare auf „2“ und „4“ und dies Bassdrum auf „1“, „2+“ und „3“. Im Refrain wird dieser zweitaktige Groove gespielt.

Der erste Takt ist unser Basis Groove. Der zweite Takt weicht von diesem nur minimal ab, in dem man auf „4“ und „4+“ einen Doppelschlag auf der Snare spielt. Das ist typisch für diese Art Pop Song in dieser Zeit. Charakteristisch ist auch dieses Fill-In.

Es wird mehrfach im Song als Übergang vom Refrain zum Vers gespielt. Und das ist auch ungewöhnlich. Denn hier starten wir gleich mit dem Refrain in den Song. Nach den Refrains kommt dann immer dieses Fill-In. Wir starten im vorletzten Takt ab „3“ mit einer 8-tel/16-tel Figur auf der Snare, die mit einer 4-tel Note auf „4“ abgeschlossen wird. Dieses kleine Fill führt dann zum eigentlichen Fill-In im nächsten Takt. Das besteht aus unisono gespielten 8-tel Noten auf Snare und Floor Tom. Normalerweise würde man hier eigentlich ein Crescendo erwarten. Das fehlt hier. Wir spielen also alles mit der gleichen Dynamik. So wirkt das Fill-In kraftvoller. Später im Song folgt dann noch dieser Groove.

Es ist ein C-Teil in dem wir im Grunde auch wieder unseren Basis Groove spielen. Nur das wir hier auf dem Ride Becken unsere 8-tel Noten spielen. Und wir spielen zusätzlich absteigende Tomschläge auf „3+“, „4“ und „4+“. Du kannst hier auch den Tomschlag auf „3+“ weglassen. Ein Doppelschlag auf den Toms ab „4“ reicht hier auch. Es geht hier eher darum ein gewisses Latin Feel zu erzeugen. Solche Figuren waren auch typisch für die Pop und Rock Musik dieser Zeit. Fehlen noch zwei Fill-Ins.

In den Versen wir diese halbtaktiges Fill-In ein paar mal gespielt. Wir spielen 8-tel Noten auf der Snare ab „3“ und 16-tel Noten auf den Toms 1 und 2 ab „4“. Das nächste Fill-In kommt auch zweimal vor.

Hier spielen wir einfach 16-tel auf der Snare mit Akzent auf den Grundpulsen. Diese Akzente lasen sich auch hervorragend auf einem Tom spielen. Das ist Geschmacksache und eine schöne Variation. Damit hätten wir alles Wichtige für diesen Song durch. Viel Spaß beim Üben und Spielen.

Viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen...

START DRUMMING! LG, Jürgen

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