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Roland TD 50 – E-Drums programmieren Teil 4 – Becken modellieren

Becken modellieren ist heut unser Thema! Hallo und willkommen zum vierten Teil E-Drums programmieren. Dies ist auch der erste richtige Vlog-Beitrag in diesem Jahr. Ich hatte ja letzte Woche einige Änderungen angekündigt. Darunter auch die Ankündigung weniger zu E-Drums machen zu wollen. Das heißt natürlich nicht, das diese Reihe ganz verschwindet. Ich habe gerade erst das Roland TD-17 als neues Schülerset aufgebaut. Da werde ich auch das ein oder andere hier berichten. Und diese Reihe wird natürlich fertiggestellt. In diesem Sinne: los geht’s!

Was heißt Becken modellieren?

Nun modellieren kommt von formen, gestalten oder auch bilden, bearbeiten, gestalten. Soviel dürfte jedem klar sein. Bei unseren Kollegen an der Gitarre sind schon länger Modelling Amps in Gebrauch und sehr gefragt. Dabei geht es darum mit einem digitalen Simulator die unterschiedlichsten Amps, Effektgeräte und Boxen nachzubilden. Das geht so weit, das ganze Signalketten inklusive des Aufnahmeraums nachgebildet werden können. Das ist natürlich vor allem für Studio und Livemusiker interessant. Aber auch der ambitionierte Hobbymusiker kann so endlich seine Traumklang näher kommen. Denn nicht selten wären analog hier sehr seltene und/oder teure Komponenten nötig. Hier einmal eine Einführung zu so einem Teil. Das geht auch mit E-Drums im Allgemeinen und mit Becken Sounds im Speziellen.

Wie geht das am TD-50?

Inzwischen haben unsere Drum Module mehr oder weniger ähnliche Möglichkeiten, wie so ein Modelling Amp. Wie das bei Snare und den Toms geht, habe ich dir ja in den vorherigen Teilen gezeigt. Heute schauen wir uns die Becken an. Wir können hier die Becken Sound auch noch variieren. Im TD-50 hat man die Möglichkeit das Becken in Größe und der Materialstärke anzupassen. Auch Dämpfung und das Hinzufügen von Nieten und Ketten ist möglich. Grundsätzlich gilt hier je größer ein Becken ist, umso tiefer klingt es. Und je dicker ein Becken ist ums lauter und kräftiger wird es im Klang. Beim Ride kann auch der Anschlag noch angepasst werden. Nieten und Ketten sorgen an akustischen Becken für einen verwascheneren Sound mit mehr Rauschen. Das kann hier auch hinzugefügt werden. So kann man schon recht viel aus den Samples herausholen. Es lässt sich sehr viel nachbilden.

Becken modellieren, taugt das?

Man kann den Klang z.B. eines alten Zildjian K-Beckens natürlich nicht eins zu eins nachbauen. Denn ein Originalbecken wird immer anders klingen. Das ist aber bei jedem elektronischen Instrument so. Ein E-Piano ist auch kein Ersatz für ein Konzertflüge im Leipziger Gewandhaus. Aber wer hat schon das Geld und vor allem den richtigen Raum für so ein Instrument. Das teuerste ist nicht mal das Instrument selbst. Vielmehr braucht jeses Instrument den richtigen Raum. Das gilt auch fürs Schlagzeug. Wir brauchen eigentlich hohe Wände in einem großen Raum mit viel Holz. Das macht gute Tonstudios so teuer. Mit den Möglichkeiten, die das TD-50 bietet, können wir so ein Klangbild nachbilden.

Das ersetzt nicht das Tonstudio, ist aber doch deutlich preiswerter und praktischer. Zumal die wenigsten Hörer unserer Musik da wirklich einen Unterschied hören würden. All das geht und ich werde in den nächsten Beiträgen dieser Reihe auch noch einiges zum Raum Modelling erzähle. Im nächsten Beitrag, der in vierzehn Tagen erscheinen wird, geht es aber erstmal um ein anders Thema.

Bis dahin wünsch ich dir viel Spaß beim Trommeln und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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