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Roland TD-50 – E-Drums Programmieren Teil 5 – Mikrofonierung

Roland TD-50 – E-Drums programmieren Teil 5 – Mikrofonierung

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Mikrofonierung ist das Thema im fünften Teil meiner Reihe zum Roland TD-50 und zum E-Drums programmieren. Der ein oder andere wird jetzt stutzen. Warum muss das E-Drum Set mikrofoniert werden? Natürlich schrauben wir keine echten Mikrofone ans E-Drum Set. Heute soll es um das Modeling der Mikrofon-Positionen an unserem zu programmierenden E-Drum Set gehen. Aber zunächst etwas zur Mikrofonierung im Allgemeinen.

Mikrofonierung eines Schlagzeuges; wie geht das?

Es heißt ja immer Schlagzeug sei ein lautes Instrument. Ich bestreite das! Wenn Schlagzeuge wirklich so laut wären, warum benötigen wir dann am Akustikset sehr oft Mikrofone? Genau, weil man uns sonst nicht mehr hören würde! Denn E-Gitarren, Bass und Keyboards werden nun mal verstärkt und sind deshalb zu laut, als dass das wir auf Mikrofone verzichten könnten. Natürlich ist ein akustisches Schlagzeug lauter als z. B. eine Blockflöte. Man kann aber auch ein Schlagzeug sehr leise spielen. Der Dynamikumfang ist also bei unserem Instrument schon sehr groß. Von flüsterleise bis brüllend laut geht alles. Das können nicht so viele Instrumente in der Form. Dennoch benötigen wir gerade in Rock und Pop Mikrofone am Schlagzeug.

Wie mikrofoniert man ein Schlagzeug?

Das hängt davon ab, in welcher Situation ich spielen möchte. Wenn man wie ich im Jazz und in der improvisierten Musik oft in kleinem Rahmen und akustisch unterwegs ist, braucht oft gar keine Mikrofonierung. Falls doch, reichen meist zwei bis vier Mikrofone. Bassdrum und Snare werden immer mikrofoniert. Will man das ganze Set noch etwas hervorheben, kommen noch zwei Overhead-Mikros dazu um Becken und Toms einzufangen. In Rock und Pop setzt man eher auf ein sogenanntes Closed Miking. Dabei nimmt man jedes Instrument am Schlagzeug nach Möglichkeit mit einem extra Mikrofon ab. Die Becken werden hier meist von den Overheads erfasst. Wobei manchmal auch noch zusätzlich HiHat und Ride Mikrofone verwendet werden. Dazu kommen immer die Toms, Bassdrum und Snare mit jeweils einem Mikrofon. Das ist also schon sehr komplex. Hier eine Einführung dazu. Auch sehr interessant ist dieses Video von und mit Simon Philips.

Warum ist Mikrofonierung jetzt für uns an den E-Drums wichtig?

Eigentlich gar nicht, da wir ja mit zwei Kabeln zum Mixer gehen! Jedoch bietet das Roland TD-50 die Möglichkeit jedes Instrument in einem Modeling in seiner Mikrofonierung zu verändern. So lässt sich der Grundklang nochmals vielfältig anpassen und formen. Später können wir auch noch die Raumakustik simulieren. Hier können wir durch virtuelles verändern der Mikrofonposition den Klang nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Zum Modeling habe ich ja schon im vorherigen Beitrag etwas erzählt. Gitarristen machen das auch schon sehr lange. Da werden ganze Signalwege modelliert. Genau das können wir in diesem Modul, aber auch beim TD-17 und dem neuen TD-27 auch tun. Wie das genau geht, zeige ich dir im Video. Im nächsten Teil kümmern wir uns um die Untermenüs. Aber dieser wird erst in ein paar Wochen erscheinen. In 14 Tagen wird es wohl wieder ein Groove Tutorial als Free Lesson geben.

Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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