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Warum mache ich You Tube?

Warum mache ich You Tube? Darum soll es heute gehen. Hallo und willkommen auf Startdrumming.de zu diesem Beitrag. Immer wieder kam in der Vergangenheit die Frage auf warum ich Werbung mach? Insbesonders auf You Tube ist, kam diese Frage regelmäßig. Meist war das etwas negativ konnotiert. Warum weiße ich auf meine eigenen Produkte ständig hin? Das muss doch nicht sein?! Oder doch?

Warum mache ich You Tube?

Doch, dass muss sein! Das ist nämlich der Grund warum ich You Tube mache, Werbung! Zunächst einmal möchte ich mit meinem You Tube Kanal auf meine Webseite hier aufmerksam machen. You Tube ist dabei die wichtigste Traffic-Quelle. Nach der Suchmaschine Google ist es immerhin die zweitwichtigste Suchmaschine. Ganz besonders dann, wenn man etwas lernen will. Wo schaut man nach, wenn man nicht weiß, wie man etwas genau macht? Einen Schrank zusammenbauen, Fliesen legen oder Socken stopfen. Man schaut erst als ob es nicht ein Tutorial auf You Tube gibt. Das gilt auch fürs Schlagzeug lernen. Wenn man also etwas zeigen kann und Ahnung von etwas hat, kann man da sehr gut Leute für sich gewinnen.

Wie geht das genau und bringt das auch was?

Damit das funktioniert muss man natürlich zuallererst wirklich wissen, wovon man redet. Ich unterrichte ja nicht erst seit gestern Schlagzeug. Im Video erzähle ich mehr dazu. Es sind dieses Jahr einundzwanzig Jahre, die ich Unterrichte. Neunzehn davon mache ich das hauptberuflich. Man macht das nicht so lange, wenn man keine Ahnung davon hat. Zudem sollte es einem Spaß machen. Denn man muss das dauerhaft und nachhaltig betreiben. Früher war es recht einfach an Schüler zu kommen. Man setzte eine Anzeige in die Zeitung und die ersten Schüler kamen. Dann noch etwas Mundpropaganda und vielleicht etwas Presse und die Schule war gut gefüllt.

Dies hat sich sehr geändert. Nicht jeder hat heute noch eine Tageszeitung abonniert. Und Musik hat heute auch nicht mehr den Stellen wert, wie früher. Die Digitalisierung hat in der Musikbranche früher eingesetzt und das hat auch Auswirkungen auf den Instrumentalunterricht. Was also tun, wenn man trotz dieser Widrigkeiten weiter unterrichten will?

Warum mache ich You Tube als Werbung?

Nun, man muss sich anpassen und die Wege gehen, auf denen man neue Interessenten gewinnen kann. Eine einfache Webseite reicht dazu nicht mehr aus. Es sollte schon einen Mehrwert für den Nutzer geben. Deswegen mache ich seit 2014 meine Videos und betreibe diese Webseite. Ich zeige jedem, den es interessiert, wie ich unterrichte. Es gibt inzwischen ca. 300 Free Lessons, die jeder kostenfrei nutzen kann. Mein gratis E-Book findest du auf der Startseite. Irgendwann muss man aber auch Geld verdienen, da so ein Projekt nicht zum Nulltarif zu haben ist. Deswegen gibt es zusätzlich meine Online Kurse und es gibt die Lesson of the Week.

Und darauf weise ich eben auch in meinen Videos hin. Wie soll es der geneigte Schlagzeuger sonst erfahren? Ich weiß, das gefällt nicht jedem. Denn gerade im Netz soll ja alles umsonst sein. Auch, wenn das natürlich nicht stimmt. Denn meist zahlen wir ja mit unseren Daten. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Immerhin ich höre auf Kritik. Deshalb gibt es statt der Kurzversionen ganze Free Lessons. Ich hoffe, das findet dein Verständnis und Zustimmung. Nächste Woche erzähle ich dann wieder etwas über E-Drums.

Bis dahin wünsche ich die viel Spaß beim Trommeln und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

 

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Hi Jürgen,
    ich hab ja lang nichts mehr kommentiert. Hoffe Dir geht es gut.
    Dass Du YouTube machst finde ich, ist geschenkt. Online geht eben nur über diese Plattformen, so isses heute 🙂
    Interessant fand ich Deine Ausführung über den Schlagzeugboom der 90er und 2000er Jahre, der dann Anfang der 2010er abgeflaut ist.
    Aktuell meine ich, die Renaissance zu erkennen. Mein jüngster Sohn (jetzt 13) wollte unbedingt vor 3 Jahren wie Papa Schlagzeug spielen. Da Söhne sich ja nichts von Vätern sagen lassen, habe ich ihn bei einem Schlagzeuglehrer in unserem Ort angemeldet und dabei sowohl damals auch auch bis heute beobachtet, dass gefühlt mehr als die Hälfte aller Kinder im Stadtteil dort lernen (wir wohnen in einer Großstadt, es gibt hier also eine Menge Freizeit-Alternativen).
    Vielleicht tut sich also wieder etwas? Merkst Du das?
    Danke auch für die heutige lesson of the week – bin mal wieder inspiriert worden. Blues mal etwas anders spielen – gehört bei meiner Band zum regelmäßigen Warmup und ich bin da irgendwie bei einem einfachen Shuffle stehen geblieben. Probiere mal was Anderes, mal sehen, was der Rest der Combo sagt.
    Danke dafür und
    bester Gruß
    Andreas

    1. Hallo Andreas,

      schön wieder von dier zu hören. Ich stelle seit etwa 2016 wieder einen Zuwachs fest. Das betreifft aber meist jüngere Schüler oder Erwachsene. Wobei da auch meine Tätigkeit hir auf dieser Webseite eine Rolle spielen dürfte. Jugendlich im Alter von 12 bis 16 Jahre, di ich früher überwiegend hatte, melden sich jedoch gar nicht mehr an. Da hat sich wochl das Interesse und die Motivation verschoben. Man kann sagen, wer bis zum Alter von 10, 11 Jahren nicht angefangen hat, tut es danach auch nicht mehr. Aber so ist das halt. Man muss ich darauf einstellen und dan geht es auch weitet. Freut mich, dass ich dir mit der Blues Lesson helfen und inspirieren konnte. Es werden auch noch ein Paar Groove Tutorial mit Blues Klassikern folgen. So sieht man wie das genau angewendet wird.

      Beste Grüße

      Jürgen

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