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What if – Kate Winslet – Groove Tutorial

Hallo und willkommen zu dieser ersten Free Lesson nach meiner Sommerpause. Ich habe ja schon den einen oder andern Beitrag zu E-Drums veröffentlicht. Nun folgt die versprochene Free Lesso, die es ab sofort einmal im Monat geben wird. Inkl. Noten als PDF zum Download und allem Drum und Dran. Als erste Lesson habe ich mir ein Groove Tutorial zu dem Song What if von Kate Winslet ausgesucht.

Wie, Kate Winslet singt?

Die britische Schauspielerin hält sich selbst für keine überragende Sängerin. Deswegen mag sie es nicht besonders diesen Song anhören zu müssen, wie man in diesem Interview erfahren kann. Ich persönlich finde, dass sie das ganz hervorragend macht. Es ist nicht das erste Mal, dass Schauspielerinnen und Schauspieler sich als Sänger/innen versuchen. Meist mit eher mäßigem Ergebnis und Erfolg. Hier ist das nicht so. Man wünscht sich mehr zu hören. Kate Winslet sieht das, wie gesagt, anders.

Wie kam Kate Winslet dann zu diesem Song?

Im Jahre 2001 hatte sie die Hauptrolle in dem Zeichentrickfilm Christmas Carol als Synchronsprecherin gesprochen. Da die Figur, die Winslet sprach, in dem Film auch einen Song sang, fragte man die Schauspielerin, ob sie diesen Song nicht auch singen möchte. Sie gab dieser Bitte nur nach, wenn die Einnahmen dieses Songs einer gemeinnützigen Stiftung für Kinder zukommen würde. Diesem Wunsch kam man nach und die Single erreichte in mehreren Ländern die Top 10 Charts. Das lag nicht nur an Kate Winslet. Der Song ist auch sehr gut geschrieben. Da stimmt alles bis auf den Punkt. Das gilt insbesondere auch fürs Drumming. Schauen wir uns das mal näher an.

Der Song beginnt mit einem ersten Vers, dem ersten Refrain, sowie deinem zweitaktigen Übergang, die alle zunächst ohne Schlagzeug stattfinden. Im zweiten Vers starten wir mit obigem Standard Groove. 8-tel Noten HiHat, Rim Clicks auf den Back Beats und die Bassdrum wird auf den Down Beats gespielt. Im nächsten Refrain geht es mit fast dem gleichen Groove weiter.

Nur die Rim Clicks werden durch normale Snare Akzente ersetzt. Alternativ könnte man auch diesen Groove spielen.

Manchmal spiele ich diesen Groove auch sehr gerne zu diesem Song. Sowohl im Vers, als auch im Refrain. Fill-Ins gibt es im eigentlichen Sinne keine in diesem Song. Allein ein Break nach dem dritten Vers, der auch als C-Teil gesehen werden kann, sollte beachtet werden.

Der Break beginnt mit einem Crash/Bassdrum Akzent auf „1“. Danach folgen vier 4-tel Notenpausen. Ich habe es als punktierte Halbepause und einer 4-tel Pause notiert. Das ist einfach übersichtlicher. Wie du sehen kannst, ist der nächste Takt ein 2/4 Takt. Auf dem zweiten 4-tel dieses Taktes haben wir einen Auftakt, den wir auf Snare, Floor Tom und Bassdrum als 4-tel Noten Akzent spielen. Danach geht es mit dem Groove weiter. Man sollte hier natürlich einen Crash Akzent spielen. Im Drum Part habe ich das auch notiert. Den 2/4 Takt findest du übrigens öfter im Song. So wird er am Ende des ersten Verses, sowie in allen Refrains, bis auf den letzten, eingefügt. Das wird wohl dramaturgische Gründe haben, da ein weiterer 4/4 Takt vermutlich zu lange wäre, der Song aber einfach an diesen Stellen etwas mehr Raum benötigt. Das wäre dann alles, was man zu dem Song brauch. hier nun der Drum Part.

Wie du siehst, endet der Song mit sechs Takten Pause für uns Schlagzeuger. Das ist ganz typisch für solche Balladen. Ich verwende diesen Song sehr gerne im Unterricht, da er mit 72 BPM nicht allzu schnell ist. So lässt er sich nicht nur wegen der fehlenden Fills, die man selbstverständlich auch einfügen könnte, auch von Anfängern sehr gut spielen. Falls du mehr solche Groove Tutorials suchst, empfehle ich dir meine Lesson of the Week. Da findest du nicht nur Groove Tutorials, sondern auch viele weiter Lessons zu den unterschiedlichsten Themen. Nächste Woche gibt es dann wieder einen Blogbeitrag zu einem anderen Thema.

Bis dahin viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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