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Der Rückprallschlag – Die Mutter aller Technik am Schlagzeug!

Der Rückprallschlag ist heute das Thema. Hallo und willkommen zu dieser Free Lesson. Es ist die Mutter aller Technik am Schlagzeug. Warum ist das so? Nun, ganz einfach. Wir bewegen unsere Stöcke auf Metal und Plastik und alle Oberflächen schwingen. Somit geben diese einen gehörigen Teil der hinein gesteckten Energie auch wieder ab. Diese Energie können wir für uns nutzen. Aber eins nach dem anderen.

Warum ist der Rückprall schlag so wichtig?

Erstens, weil wir eben wie oben schon gesagt mit schwingenden Oberflächen umgehen lernen müssen. Dabei spielt der Stock als Medium eine wichtige Rolle. Das will alles kontrolliert werden. Zweitens, legen wir mit dem gezielten Einsatz des Rückpralls auch die Basis für höhere Geschwindigkeiten und auch für ein flüssiges und organisches Spiel am ganzen Set. Alles was schnell und mit Einzelschlägen gespielt werden soll, wird idealerweise mit Rückprallschlägen gespielt. Es geht bei dieser Technik darum möglichst effizient und kraftsparend zu spielen. Wir erzeugen einen Schlag und lassen den Stock durch den Rückprall in unser Hand zurückfedern. So sparen wir sehr viel Kraft, da wir den Stock nicht aktiv hochziehen müssen. Es gibt für diese Technik viele Namen. Free Stroke nannte es George L. Stone. Denn in der Stone Technik ist der Rückprall zentraler Bestandteil. Man hört aber auch oft den Begriff Rebound Stroke. Letzterer trifft es exakt, da es übersetzt nicht anders als Rückprallschlag heißt.

Wie erlerne ich das nun?

Ganz einfach, schau dir mein Video hier an und übe die Übungen draus die nächste Zeit. Das sollte mindesten das nächste halbe Jahr sein. Eigentlich kann man das aber immer üben. Ich übe das auch noch. Denn es geht dabei auch um den Aufbau und Erhalt von Kraft, Kontrolle, Geschwindigkeit und Ausdauer. Ich sage zu meinen Schülern immer, dass wir das jetzt üben bis der Sargdeckel zu geht. Es ist also ein kontinuierlicher Prozess, der nie zu einem Abschluss kommt. Am Anfang ist vor allem die Reflexgeschwindigkeit ein Problem. Sprich, wir bremsen den Stock beim Zurückfedern. Das sollten wir vermeiden. Dazu muss die Hand aber genauso schnell wieder in die Ausgangsposition zurück, wie der Stock federt. Das ist am Anfang nicht ganz leicht. En anderer Fehler, der oft vorkommt, ist es den Stock nur halbherzig auf das Fell zu werfen. Ja, du hast richtig gehört. Wir werfen den Stock auf das Fell! Auch dazu im Video mehr. Ein lockere Stockhaltung hilft hier bei. Dazu hatte ich ja erst kürzlich eine Lesson gemacht.

Gibt es Übungsmaterial für den Rückprallschlag?

Klar, gibt es das. Z.B kannst du dir meinen Onlinkurs 3 anschauen. Da geht es um Rudiments und Handtechnik. Da ist natürlich auch einiges zum Rückprallschlag dabei. Es ist halt die Basis Technik schlecht hin. Oder du besorgst dir das Buch Stick Control. Du findest ein Amazon Link in der Seitenleiste. Das gesamte Buch ist gedacht für diese Schlagtechnik. Auch hier auf meiner Webseite gibt es die ein oder andere Lesson. Diese Lesson hier zur erwähnten Killer Exercice z.B. Es sei hier auch noch die erwähnte Lesson von Emmanuelle Caplette empfohlen. Am einfachsten ist es aber in der Tat, wenn du zunächst meine Übungen aus dem Video dir vornimmst. Es wird dauern, aber bei täglichem Üben solltest du schon nach vier Wochen deutliche Fortschritte feststellen können. Ich hoffe du hast jetzt einen Eindruck davon bekommen, wie wichtig diese Technik ist. Demnächst geht es dann mit der Moeller Technik weiter. Da gibt es aber vorher noch ein Groove Tutorial als Free Lesson.

Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

 

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P.S.: Ja, es gibt heut keine PDF. Die Übungen sind ja recht einfach und sollten auch mal so gehen. Wer 4-tel, 8-tel und 16-tel und auch noch bis auf acht zählen kann, sollte keine Probleme damit haben. Du kannst zur Not auch jeweils eine Minute lang in der rechten, dann in der linken und zum Schluss in beiden Hände abwechselnd Rückprallschläge üben.

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