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Schwierige Dinge am Schlagzeug üben

Schwierige Dinge am Schlagzeug üben! Wie geht das? Hallo und willkommen zur Free Lesson. Wir alle kennen diese Situation. Wir haben uns eine Übung, einen Groove oder ein Fill-In vorgenommen und sie scheint uns anfangs einfach unspielbar. Fragen wir uns, wie man so was nun spielen kann. Nun, meist wurde die Übung, der Groove oder das Fill-In schon mal gespielt. Es muss also gehen.

Schwierige Dinge am Schlagzeug üben!


Wie geht man dabei nun genau vor? Da gibt es auch keine allgemeingültige Formel, die immer und für jeden funktionieren würde. Ich zeige dir deshalb ein Konzept, mit dem du zunächst das Problem einkreisen kannst. Sobald du das kennst, kannst du es auch bearbeiten. Nehmen wir als Beispiel diesen Groove.

Erster Schritt dabei ist es nun also die Schwierigkeit zu finden, die es uns scheinbar unmöglich macht, den Groove zu spielen. Wir haben hier einen einfachen 8-tel Groove. Die Snare wird auf den Back Beats gespielt. Auf den Zählzeiten „1“, „3“ und „3+“ spielen wir die Bassdrum. Dazu kommt noch eine 4-tel HiHat, die wir mit dem linken Fuß antreten. Die 8-tel Noten werden auf dem Ride Becken gespielt.

Schwierige Dinge am Schlagzeug üben – Erster Schritt: Das Probelm finden

Nun schauen wir uns an was da genau schwierig für uns ist. Die 8-tel Noten auf dem Ride Becken dürften keine Schwierigkeit sein. Auch die Snare/Bassdrum-Figur sollte kein Problem sein, da es eine Standard-Figur ist. Die 4-tel Noten HiHat allein, ist auch nicht schwierig. In Kombination mit dem Rest sieht das aber, gerade für den Anfänger sowie für den ein oder andern Wiedereinsteiger am Schlagzeug anders aus. Es bedarf da ein wenig Unabhängigkeit.

Zweiter Schritt: Vereinfachen

Damit es etwas einfacher wird, kann man zunächst die 8-tel Noten durch 4-tel Noten ersetzen. Dann haben wir schon mal im linken Fuß und in der rechten Hand das Gleiche zu spielen.

Der Groove dürfte so immer noch schwierig sein. Das ändert sich aber gleich mit dem nächsten Schritt.

Dritter Schritt: Zerlegen und Flexibilisieren

Denn jetzt zerlegen wir den Groove in ein Ostinato und ein paar Bassdrum/Snare Figuren. Dadurch wird es erheblich einfacher.

Übe zunächst das Ostinato ein weile. Du solltest es sicher spielen könne, bevor du die Figuren 1 – 4 nacheinander hinzunimmst.

Die Reihenfolge ist hier auch kein Zufall. Wir beginnen mit 4-tel Noten auf der Bassdrum. So haben wir in beiden Füßen das Gleiche zu spielen. Auch das solltest du so lange üben, bis es für dich leicht zu spielen ist. Mit der Figur zwei reduzieren wir die Bassdrumschläge. Jetzt weicht also die Bassdrum von der HiHat ab. Bei Figur drei fügen wir wieder einen Bassdrumschlag auf „3+“ hinzu. Es hilft manchmal die Bassdrum/Snare-Figur mitzusingen. Figur 4 ist dann noch mal etwas schwieriger, da wir den Doppelschlag synkopieren. Mit etwas Übung sollte dies jetzt aber kein großes Problem darstellen. Übe alle Schritte zunächst langsam. Geschwindigkeit kommt mit der Zeit von allein

Schwierige Dinge am Schlagzeug üben – Erweitern

Nun, da du das Ganze mit 4-tel Noten Groove spielen kannst, liegt es nahe die Übungen mit diesem Ostinato durchzuführen.

Danach solltest du den ersten Groove spielen können. Du kannst jetzt natürlich auch jede andere Ride Becken Figur hinzunehmen. Z.B. 8-tel/16-tel. Wie man das übt, weißt du jetzt ja. Du kannst so nach Belieben Grooves und Fill-Ins erweitern und verändern. Nahezu alles, was man am Schlagzeug spielen kann, lässt sich so bearbeiten und somit auch erlernen. Das war es dann auch wieder. Die nächste Free Lesson kommt wie gewohnt in 14 Tagen.

Bis dahin wünsche ich viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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