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Offbeat Grooves

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Hallo und willkommen zurück zur aktuellen Lesson of the Week. In der letzten Lesson habe ich beim Groove eine Offbeat-Ridebeckenfigur verwendet. Aus meiner nun doch schon fast zwanzigjährigen Unterrichtspraxis weiss ich, dass gerade Offbeats am Anfang etwas schwierig sein können. Aus diesem Grund gebe ich dir mit dieser Lesson eine kleine Einführung in das Thema Offbeats.

Mit Offbeat bezeichnet man in der Regel HiHat- und/oder Ridebeckenfiguren, die gegen den Grundpuls betont werden. Die gängigste Variante sind 8-tel Offbeatfiguren. Die einfachste Möglichkeit diese Betonung zu erzeugen besteht darin HiHat-Öffnungen auf den „+“ Zählzeiten zu spielen.

Hier siehst du zwei einfache „Four on the Floor” Grooves mit 8-tel und 16-tel auf der HiHat. Zusätzlich schließt man die HiHat mit dem Fuß auf den Viertelnoten. Du spielst also in beiden Füßen gleichzeitig Viertelnoten. Daraus folgt automatisch eine HiHat-Öffnung auf den „+“ Zählzeiten.

Als Nächstes geht es mit einem komplexeren Konzept weiter. Dazu verwende ich sogenannte Ostinati. Ein Ostinato ist eine immer gleiche, sich ständig wiederholende rhythmische Figur. Man kann z. B. Offbeat HiHat und Ridefiguren als Ostinati betrachten. Hier siehst du zwei als Beispiel.

Die Figur A besteht aus 8-tel Noten mit Betonungen der „+“ Zählzeiten. Die Figur B ist im Grunde eine Reduzierung der Figur A. Es werden nur noch die „+“ Zählzeiten gespielt. Um nun Groove zu erhalten fehlen nur noch Bass- und Snaredrum Figuren.

Figur 1 stellt die bekannte „Four on the Floor“ Variante von oben dar. Bei Figur 2 werden Viertelnoten auf Bassdrum und Snare abwechselnd gespielt. Figur 3 beinhaltet einen 8-tel Bassdrum-Doppelschlag auf den Zählzeiten „3“ und „3+“ Ansonsten kommt die Snare wieder auf „2“ und „4“, sowie einen obligatorischen Bassdrumschlag auf „1“. Die vierte Figur ergibt mit der Figur A zusammen genau den Groove, von letzter Woche. Diesen Groove habe ich zudem schon mal in einer Lesson ausführlich erklärt. Wie das Ganze als Groove aus notiert aussieht, siehst du hier.

Hier habe ich exemplarisch die Figur A mit den ersten drei Bassdrum-/ Snarefiguren kombiniert. Gehe immer so vor, dass du die jeweilige HiHat-/Ridefigur automatisierst. Geht dies leicht von der Hand kannst du jede beliebige Bassdrum-/ Snarefigur hinzufügen. Auch das Spielen einer verteilten Leseübung ist möglich. Die Syncopation von Ted Reed ist hierfür ideal. 😉

Nun habe ich noch ein klein Testübung, mit der du feststellen kannst, ob du die Offbeat-Figur schon automatisiert spielen kannst.

Spiele den jeweiligen Groove einen Takt lang mit Onbeat Betonung und dann einen Takt lang als Offbeat. Somit entsteht eine zweitaktige Übung bei der Onbeat und Offbeat sich taktweise abwechseln. Geht das leicht, hast du die Sicherheit, dass du den Offbeat-Groove beherrschst. Sollte der taktweise Wechsel am Anfang zu schwierig sein, kannst du auch länger Phrasen spielen (z. B. 4 Takte On- und 4 Takte Offbeat).

Alles Weiter erkläre ich im Video.

Viel Spaß mit den Offbeat Grooves, bis nächste Woche und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen 🙂

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Zunächst erst einmal möchte ich Dir lieber Jürgen für Deine Arbeit im kostenlosem (!) YouTube Bereich ganz herzlich danken. Ich mag Deine Art diese teilweise auch sehr komplexen Themen so einfach und anschaulich zu vermitteln und hoffe Du bleibst uns noch lange erhalten 🙂 .
    Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

    Auf bald, LG Christian

    1. Hallo Christian,

      es freut mich sehr wenn du von meinen Beiträgen hier und auf YouTube profitierst. Selbstverständlich geht es auch im nächsten Jahr wie gewohnt weiter. Mein Fokus im nächsten Jahr wird auf der Steigerung der Qualität liegen. Da sind einige Neuerungen geplant. Es bleit also spannend. 🙂

      Ich wünsch auch Dir ein ebnso schönes wie freidliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und drummatisches Jahr 2017.

      LG, Jürgen.

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