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Timing by Motion

Timing by Motion bedeutet, dass mein Timing, also die Fähigkeit einen Rhythmus über längere Zeit in Sound und Tempo konstant spielen zu können, durch die verwendeten Bewegungsabläufe physisch vordefiniert werden.

Was bedeutet das genau ?

Hierzu sehen wir uns mal 4-tel, 8-tel, 16-tel und 8-tel Triolen an. Gespielt wird das folgende immer mit der Peitschenbewegung.

Technisch betrachtet gibt es nur drei Schlagarten:

Abwärtsschlag. Er wird mit der Peitschenbewegung gespielt.

4-tel Noten sind demnach immer Down Strokes !

Immer unbetont. Man lässt ihn aus dem Down Strome heraus federn.

16-tel Noten bestehen aus Down, Top und Up Strokes. Genau wie die 8-tel Triolen.

Wie der Tap immer unbetont. Aber nach dem Schlag zieht man den Stock hoch um für den nächsten Down Strome auszahlen.

8-tel Noten bestehen aus Down und Up Stroke.

Notiert sieht das dann so aus:

Down-Tap-Up

Das ganze noch als Video:

Wie ihr seht, ändert sich die Bewegung in der rechten Hand nie. Denn sie stellt die Basis für die jeweilige Rhythmik dar. Der Unterschied besteht lediglich in der Anzahl der Schläge, die man aus dem Down Stroke heraus federn lässt.

Diese Technik ist nicht nur sehr effektiv, sondern hat auch den großen Vorteil, das wir immer die 4-tel Noten betonen. Wie schon erwähnt ist diese Betonung bei Pop und Rockmusik fast immer der Fall. Und da sich Bewegungen automatisieren lassen, gilt dies fürs Timing ebenso. Ich brauche mich nur auf die Grundpuls zu konzentrieren. Der Rest fällt ganz natürlich aus der Bewegung heraus.

Et voila Timing by Motion !

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