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Alternierende Shuffle Grooves – Kurzversion

Hallo zusammen, in dieser Lesson zeige ich dir ein paar alternierende Shuffle Grooves. Shuffle Grooves kommen ursprünglich ja aus der Jazz und Blues Musik. Insbesondere im Blues spielt dieser Rhythmus eine zentrale Rolle. Zum Leidwesen der meisten Einsteiger am Schlagzeug sind die meisten Stücke mit einem Shuffle etwas zu schnell. Deshalb habe ich mal ein paar alternierende Shuffel Grooves für dich zusammen gestellt. Der Shuffle wird also nicht wie üblich in einer Hand gespielt, sondern in beiden Händen abwechselnd. So geht es etwas leichter. Aber braucht man so was überhaupt?

Der Shuffle in Pop & Rock

Natürlich braucht man das! Ich schrieb ja schon, dass der Shuffel im Jazz und Blues beheimatet ist. Diese Musikrichtungen sind ja bekanntlich die Basis für unsere heutige Pop & Rock Musik. Und der Shuffel wird auch nach wie vor verwendet. Ein Beispiel ist das Stück La Gange von ZZ Top. Auf dieses Stück spielt auch der Song „Man! I feel like a Woman“ von Shania Twain. Hier werden zwar zwar ganz normale 8-tel Triolen gespielt, aber die Gitarre sorgt dennoch für ein Shuffle Feel. Bei einem Blick in die 1970er und 80er Jahre findet man auch im Hardrock häufig Sücke mit einem Shuffle. Das Stück „Doctor Doctor“ von Ufo ist dafür ein gutes Beispiel. Ein anderes Beispiel wäre der Song „Wild Side“ von Mötley Crüe. Zu diesem Stück habe ich vor einiger Zeit ein Groove Tutorial gemacht. Darin findet sich auch ein Part mit einem Shuffel Groove. Gut, aber braucht man alternierende Shuffel Grooves?

Alternierende Shuffel Grooves kommen tatsächlich vor!

JA! Das kann ich auch belegen! Im fürhen Rock´n´n Roll und Rockabilly war es durchaus üblich abwechselnde Shuffle Groove mit Besen zu spielen. Hier ein Beispiel jüngeren Datums vom Kitty, Daisy & Lewis. Du kannst das aber auch zu den Klassikern dieses Genres spielen. Z.B zu dem Stück „I´m Walkin´“ von Fats Domino. Meistens wird der Shuffel hier auf der Snare mit beiden Händen gespielt. Diese Spielweise kommt aus der Country Musik und leitet sich von den Train Beats ab. Der Unterschied ist nur, das die Train Beats hier geshuffled werden. Dazu habe ich auch schon mal eine Lesson veröffentlicht. Noch viel wichtiger ist der Shuffel aber im Hip Hop und in vielen Stilen der elektronischen Musik.

Der Shuffle im Hip Hop

Hier haben wir den Shuffel meist als Feel vorhanden. Das heisst hier werden oft binäre Grooves mit einem Shuffel Feel versehen. In der Regel geschied das auf der 16-tel Ebene. Ghostnotes oder Zwischenschläge werden geshuffeld gespielt. Hier ein Hörbeispiel. Hier kommt aber auch des Öfteren der Halftime Shuffel vor. Dazu habe ich auch schon mal eine Lesson gemacht. Somit sollte klar sein, warum man sich mit dem Shuffel beschäftigen sollte. Hier findest du nun in dieser Kurzversion eine Vorübung und einen Train Beat zum Einstieg. In der Vollversion zeige ich dir noch ein paar weitere alternierende Shuffel Grooves. Da findest du auch die Noten zum Download.

ANMELDEN LOHNT SICH!

Ich wünsche dir jetz viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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