skip to Main Content

Moving Accents mit zwei Noten (Kurzversion)

Hallo zusammen, in dieser Lesson zeige ich dir die Moving Accents mit zwei Noten. Ich habe vor einigen Jahren schon mal diese Übung mit einer Note pro Grundpuls gezeigt. Heute möchte ich dieses Konzept etwas erweitern. Denn, da wir als Unterteilungsebene der 16-tel Noten verwenden haben wir ja auch innerhalb dieser vier Noten pro 4-tel Note einige rhythmische Verteilungsmöglichkeiten. Diese Variationen lassen sich natürlich auch wieder verschieben. So erhalten wir diese Übung.

Moving Accents mit zwei Noten

Bevor ich nun etwas näher auf die Übung selbst ein gehe, können wir uns vielleicht noch mit der Frage beschäftigen, was der Sinn dahinter ist. Sprich, warum soll man so etwas üben? Ich erwähne ja immer wieder mal, dass ich konzeptionell arbeite. Ich zeige also nach möglich keit Basiskonzepte, die es ermöglichen selbstständig Werkzeuge zu schaffen mit dem du jedes Problem lösen können sollst, das dir als Schlagzeuge und Musiker so begegnen kann.

Es geht mir also nicht darum z.B. 1000 Fill-Ins zu zeigen, sondern ich zeige dir eine Methode, mit der du in der Lage bist selbst 1000 Fill-Ins zu entwickeln. Diese Basiskonzepte haben sehr viel mit den fundamentalen Grundlagen der Rhythmik, der Physis des Schlagzeugspiels sowie den theoretischen Grundlagen der Musik zu tun. All diese Konzepte führen somit zu einem tieferen Verständnis der Musik, der Rhythmik und natürlich des Schlagzeugspiels. Voraussetzung dafür ist natürlich eine intensive Beschäftigung mit diesen Konzepten.

Permutation und die Moving Accents mit zwei Noten

Das Basiskonzept hinter den Moving Accents ist das Prinzip der Permutation (abgeleitet vom lat. permutar, vertauschen). Dazu habe ich auch schon mal eine Lesson gemacht. Es gibt zyklische und nicht zyklische Permutationen. Da wir endliche Takte verwenden, sind die Permutationen in der Rhythmik zwangsläufig zyklisch. In unserem Beispiel hier haben wir z. B. 16-tel Noten, die in vier Vierergruppen unterteilt sind. Daraus folgt natürlich auch eine endliche Anzahl an rhythmischen Variationen. Somit kann man sich mit diesem Konzept alle grundsätzlich möglichen rhythmische Variationen in 16-tel Noten erschließen.

Diese Vorgehensweise ist natürlich nicht von mir allein. Das Prinzip der Permutation wird nicht nur in der Stick Control und der Syncopation, sondern auch in der DVD The Language of Drumming von Benny Greb angewandt. Die beiden Bücher und die DVD findest du in der Seitenleiste unter meinen Empfehlungen verlinkt. Du siehst, es hat alles Hand und Fuß und wird nicht nur von mir verwendet!

Wie geht nun die Moving Accents mit zwei Noten?

Nun, ganz einfach wir beginnen mit zwei 16-tel Noten, die auf jeder 4-tel und der nachfolgenden e Zählzeit gespielt werden. Das wäre die erste Variante. Um die nächste zu erhalten, verschieben wir diese zwei 16-tel Noten um eine 16-tel Note auf e und +. Dies kann man nun fortsetzen und so nach und nach alle Möglichkeiten mit zwei Noten in der 16-tel Unterteilung erschließen. In der Vollversion im Abo zur Lesson of the Week zeige ich dir zudem auch noch, wie man das in Grooves umsetzen kann. Da findest du natürlich auch die Noten, zu dieser nicht ganz einfachen Übung.

ANMELDEN LOHNT SICH!

Viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back To Top