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Prologix Russ Miller Pad und Rohema Stöcke und Besen

Prologix Russ Miller Pad und Rohema Stöcke und Besen. Hallo und willkommen zum Live Review. Ich hatte es ja schon des Öfteren erwähnt und nun ist es so weit. Nun möchte ich meine Eindrücke zu den Produkten beider erwähnten Firmen schildern. Ich suche mir für Reviews ja immer Dinge aus die a) selbst benötige und/oder interessant finde. Und b) sollte es immer um Produkte gehen, die etwas Besonderes darstellen. Das fünfhundertste Review zum beliebtesten 5A Stock der Welt halte ich nicht unbedingt für nötig. Den kennt ja eh jeder schon. Und ich möchte mir noch unbekannte Hersteller auf Herz und Nieren prüfen.

Nun, Rohema ist mir nicht unbekannt. Handelt es sich doch um eine traditionsreiche Firma mit über 130 Jahren Erfahrung. Das sah bei Prologix schon ganz anders aus. Ich kannte diesen Spezialisten für Practice Pads aus den USA bis vor kurzem nicht. Deshalb möchte ich auch mit dem Pad beginnen.

Prologix Russ Miller Pad und Rohema Stöcke und Besen – Das Pad

 

Auf Prologix wurde ich aufmerksam, weil mein Webmasterin, Manu, sich ein Practice Pad von diesem Hersteller wünschte. Das gab´s dann als Weihnachtsgeschenk von mir. Ich schaute mir dann gleich das ganze Angebot an Pads an und blieb beim Russ Miller Pad hängen. Denn es hat eine Einlage aus weißem Kunststoff, die man zum Besen üben auflegen kann. Da ich sehr gerne Besen spiele, war mir klar, dass ich dieses Pad testen muss. Und hier sind wir nun.

Um es vorweg zu nehmen, es ist perfekt für geanu diesen Zweck! Aber eins nach dem anderen. Auch dieses Pad besteht aus einer Holzträgerplatte, in diesem Fall aus Birke, und einer grünen Gummiauflage als Spielfläche besteht. Diese Spielfläche ist von einem Hartkunststoffring eingefasst, der als Trommelrand dient. So lassen sich Rim Shots und Rim Clicks üben. Es ist ein sehr robuster Kunststoff, sodass man hier keine Angst vor frühzeitiger Abnutzung haben muss. Das Pad ist relativ groß. Größer als die meisten Practice Pads jedenfalls. Auf der Unterseite gibt es eine eingefrästen Falz, der dazu dient das Pad auf einen 14“ Spannreifen auflegen zu können. Zudem gibt es Aussparungen auf der Unterseite um das Pad auf einen Snare Ständer einspannen zu können. Auf der Unterseite befindet sich eine weitere Spielfläche die auch als Anti-Rutschunterlage dient.

Sie besteht aus einem härteren Gummigranulat und lässt sich sehr gut bespielen und rutschen tut das Pad auf einem Tisch auch nicht. Alles also wirklich durchdachte Details. In den Kunststoffring auf der Oberseite kann man die beiden Auflagen einlegen. Das ist zum einen die weiße Einlage zum Besen üben und eine weitere graue Gummi/Schaumstoffauflage, die den Rebound des Pads etwas bremst und somit auch leiser macht. Man kann diese Einlagen auch kombinieren in dem man auf die weiße Besenauflage als Unterlage für die graue Einlage verwendet. Dadurch wird die graue etwas lauter und auch der Rebound nimmt etwas zu und liegt zwischen dem der grünen Basis und der grauen Auflage. Die Unterseite ist die härteste Spielfläche. Dadurch hört man die Anschläge klarer, wobei die grüne Hauptspielfläche vom Rebound her am angenehmsten zu bespielen ist.

Prologix Russ Miller Pad und Rohema Stöcke und Besen – Das Besen Pad

Für mich ist jedoch die weiße Auflage für Besen die interessanteste Spieloberfläche Diese ist natürlich leicht aufgeraut, damit man die Wisch Sounds auch gut hören kann. Im Vergleich zu normalen weiß-rauen Felle Ist die Oberfläche etwas weniger rau und der Klang etwas weicher. Man kann es gut mit einem leicht bespielten Fell vergleichen. Das ist aber gar kein Nachteil, denn ich kenne viel Schlagzeuger, die ganz neue Felle fürs Besenspiel als etwas zu rau und damit etwas zu harsch im Klang empfinden, mich eingeschlossen. Insofern passt das perfekt.


Prologix Russ Miller Pad und Rohema Stöcke und Besen – Die Besen

Und damit sind wir auch schon bei den Besen. Die sind in diesem Fall natürlich von Rohema. Ich spiele ansonsten seit vielen Jahren die Ed Thigpen Besen von Regal Tip. Da diese aber immer schwieriger zu bekommen sind und ich, wie gesagt auch gerne mal was Neues ausprobiere, dachte ich mir, schau doch mal was Rohema da hat. Und ich wurde nicht enttäuscht! Es handelt sich hier um einen soliden und klassisch aufgebauten Teleskopbesen. Wir haben also eine gummierte Aluhülse in der die Drähte einfahren werden könne. Da sind sie dann beim Transport geschützt. Nichts Neues also. Am andern Ende befindet sich der Draht mit den üblichen Ringen. Wofür die eigentlich sind, zeige ich dir im Stream.

Vom Spielgefühl her sind die Drähte hier mittel weich. Also nicht zu hart und nicht zu weich. Standard eben! Es gibt auch am Ende hinter den Ringen eine Rasterung um die Breite der Drahtfläche einstellen zu können. Das funktioniert auch, aber nur bedingt, da es sich recht leicht beim Spielen verstellt.

Das ist für mich aber kein ernstes Problem. Der Vorteil bei diesen Besen liegt hier beim Preis. Mit um die 22 € sind diese Besen relative preiswert und sehr solide. Ich werde sie jedenfalls weiter spielen.

Prologix Russ Miller Pad und Rohema Stöcke und Besen – Die Stöcke

Somit sind wir endlich bei den Stöcken angelangt. Die sind allesamt etwas speziell und zuweilen doch recht weit auseinander in ihrem Design. Denn ich gehöre nicht zu den Drummern, die Jahr und Tag denselben Stock spielen. Nein, ich habe für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke den für mich jeweils passenden Stock. Zumindest versuche ich den zu finden, wenn es geht. Ich werde hier im Text nicht auf jedes einzelnes Paar eingehen. Das würde den Rahmen sprengen. Dafür gibt es ja den Stream.

Ich kann nur dazu raten einmal die Hornwood Stöcke zu testen. Sie bestehen aus Buchenfurnier und sind deswegen auch etwas schwerer als üblich. Ich mach vor allem den 8H. Für mich ist das Ein Stock wie ein Skalpell. Der 12H ist etwas dicker und konventioneller. Aber deswegen nicht schlechter. Die Tango-Modelle in Hickory und Hornbeam spiele ich schon seit Jahren. Es gibt für mich keinen dünnen Stock, der besser fürs leise Spielen geeignet wäre. Am meisten begeistert haben mich aber die Pad-Sticks. Sie stellen für mich ein ideale und preiswerte Alternative zum Dom Famularo Pad Stick dar. Wobei ich bisher als Pad Stick den Jeff Queen Solo Stick von Vic Firth verwendet habe. Der ist aus Hickory und dadurch etwas schwerer. Der Rohema Pad Stick ist aus Ahorn und deutlich leichter. Ideal um lange am Pad damit üben zu können. Kommen wir zum Fazit.

Prologix Russ Miller Pad und Rohema Stöcke und Besen – Das Fazit

Das Pad ist natürlich mit knapp 100 € nicht gerade der Preisknaller. Aber es ist sehr gut verarbeitet und zudem über die Möglichkeit des Besenspiels hinaus, sehr flexibel einsetzbar. Und wer Stöcke jenseits des Gewohnten sucht, findet bei Rohema qualitativ hochwertige Stöcke und Besen für nahezu jeden Einsatzbereich. Ich kann beides nur wärmstens empfehlen, wenn man auf der Suche nach speziellen Lösungen ist.

Bis dahin wünsche ich viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

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