Überspringen zu Hauptinhalt

Soak up the Sun – Sheryl Crow (Kurzversion)

Hallo zusammen, in dieser Lesson schauen wir uns den Song Soak up the Sun von Sheryl Crow an. Ich bin ja ein klein wenig Fan von Sheryl Crow. Das heißt nicht, dass ich alle Veröffentlichungen der amerikanischen Singer-Songwriterin hätte. Aber einge Alben sind es schon. Unter anderem das Album C´monmon von dem der Song dieser Lesson stammt. Das Album erschien 2002. Soak up the Sun ist ein perfektes Beispiel für das Songwriting von Sheryl Crow. Was es aus macht und warum ich das so gelungen finde erfährst du jetzt.

Was mach das Songwrinting von Sheryl Crow so besonders?

Ich finde Sheryl Crow hat nicht nur einen eigenständigen, sondern auch einen markanten Stil als Komponistin. Insbesondere ihr Gespür für Spannungsbögen und ihre rhythmischen Ideen sind für mich dabei hervorstechend. Schauen wir dazu den Song hier genauer an. Im Grunde besteht dieser Song aus einem Riff und der Melodie. Das Riff wird zwar meist von den Gitarren gespielt, es klingt aber eher nach einer Basslinie. Der Bass hingegen setzt erst mit dem Refrain ein und spielt dann eine sehr melodiöse Basslinie. Im zweiten Vers spielt der Bass lediglich drei Noten, die den Beginn des zweitaktigen Riffs markiert. So greift der Bass und die Gitarren wie ein rhythmisches Uhrwerk ineinander. Der Groove ist das verbindende Element und im Gegensatz zu den anderen Stimmen einfach gehalten. Es ist ein klassischer Four on the Floor Groove. Dazu habe ich hier ein Lesson.

Sheryl Crow und ihr Gespür für Spannungsbögen

Schauen wir genauer auf den Spannungsverlauf des Songs. Es beginnt mit einer elektronischen HiHat die als Sample durch den ganzen Song läuft. Das Gitarrenriff setzt zusammen mit Bassdrum und Snare ein. Das sorgt für die Grundspannung des Songs.

Es folgt ein klassischer Spannungsaufbau zum ersten Refrain hin. Dieser Refrain ist durch seine melodiöse Wirkung auch noch mal intensiver in seiner Wirkung. Es folgt wieder der Vers mit der dreitönigen Bassline. Nun folgt aber nicht einfach wieder der Refrain, sondern eine Bridge, die im Gesang in von einem 8-tel Rhythmus geprägt ist und noch mal die Spannung hin zum zweiten Refrain steigert. Dannach geht es mit dem dritten Vers weiter. Hier spielen wir aber nur die Bassdrum bis nach vier Takte wieder HiHat und Snare einsetzen. Da setzt auch wieder die Bridge wieder ein, die hier einen Takt länger ist. So wird die Spannung noch einmal gesteigert. Nun folgt nochmals der Refrain. Der Song endet mit Gesang und Gitarre wodurch auch der Spannungsbogen seine Auflösung findet.

Sheryl Crow kann einfach Songs schreiben!

Das kann man nicht nur an diesem Song nachvollziehen. Man kann in vielen ihrer Songs rhythmischen Details und ungewöhnliche Wendungen. Hör dir dazu diesen Song an. Der wechsel vom ersten zum zweiten Teil ist hier genauso spannend gestaltet. Stilistisch hat Frau Crow eine breite Palette zu bieten. Von Country, über Rock und Pop bis zu Soul und Jazz. Zudem singt sie nicht nur, sondern spielt auch Gitarre, Klavier und Bass. Die Frau ist wirklich vielseitig. Von all diesen Qualitäten kannst du dir aber nun selbst ein Bild machen. Da es hier nicht viel erklären gibt ist das Video identisch mit der Abo-Version. Du findest aber im Abo-Bereich den kompletten Drum Part zu diesem Song.

ANMELDEN LOHNT SICH!

Da diese quasi die Weihnachtslesson ist wünsche ich dir ein frohes Weihnachtsfest. Viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

An den Anfang scrollen