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Unabhängigkeit am Schlagzeug

Heute behandle ich hier mal ein richtig dicken Brocken!

Unabhängigkeit!

Und gleich hinterher schicke ich die ketzerische Frage, ob es so etwas am Schlagzeug überhaupt geben kann.

Wenn man den Begriff Unabhängigkeit sehr genau nimmt, gibt es so etwas beim Schlagzeug spielen nicht! Denn alles was wir spielen wird von uns als Einzelperson gespielt und gesteuert! Unser Gehirn steuert alles was wir tun! Deswegen kann es keine echte Unabhängigkeit am Schlagzeug geben! Dies wäre nur dann gegeben, wenn sich z. B. meine Linke Hand von mir ablösen würde und ohne mein Zutun völlig eigenständig etwas spielen würde! Das ist natürlich Unsinn! 😉

Unabhängigkeit ist viel mehr ein Konzept, bei dem zwei oder mehrere Figuren unabhängig von einander gedacht werden können! Diese Denkweise hilft uns beim Erlernen und spielen von komplexeren rhythmischen Figuren! Man geht dabei immer von einer statischen Figur aus, die Ostinato genannt wird! Diese automatisiert man so lange bis sie unterbewusst gespielt werden kann. Dazu kommt dann eine weitere Figur hinzu! Diese zweite Ebene kann auch dynamisch sein, sich also ständig verändern!

Übt man diese beiden Ebenen lange genug, werden beide wieder zu einer Einheit! So kann man bis zu sechs Ebenen übereinander legen! Dies nennt man dann Interdependence! Wer wissen will, wie das aus sieht, sollte sich mal Thomas Lang oder Marco Minnemann ansehen! 😉

Das ist natürlich für den Anfang zu schwierig. Einen einfachen Einstieg in diese spannende Feld zeige ich euch nun im Video! Die Noten hier zu findet ihr im kostenlosen Mitgliederbereich.

Anmelden lohnt sich also! 😉

Viel Spass damit! LG, Jürgen.

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