Überspringen zu Hauptinhalt

Fußtechnik am Schlagzeug – Ein Überblick

Fußtechnik am Schlagzeug ist heute unser Thema! Herzlich willkommen zu dieser Fee Lesson. Auch diese Lesson ist eine der Lessons, die ich vor Jahren schon mal gemacht habe. Das merkt man den Videos darin auch an. Deswegen gibt es das jetzt neu und in besserer Qualität. Zudem habe ich hier einiges zusammengefasst. So sind etliche Dinge im Zusammenhang mit Fußtechnik nicht mehr auf mehrere Lessons verteilt. Es soll eben ein kompakter Überblick zu diesem Thema sein. Starten wir mit den Grundlagen.

FußtechnikDie Basis

Grundlegend gibt es zwei Basistechniken. Die erste und einfachste ist die Heel Down Technik. Dabei stellt man den kompletten Fuß auf das Fußpedal und spielt alle Schläge aus dem Fußgelenk. Die ganze Fußsohle hat dabei immer Kontakt zum Fußpedal. Diese Spielweise ist vergleichbar mit Schlägen, die du allein mit dem Handgelenk ausführst. In dieser Lesson zeige ich mehr dazu. Die zweite Technik ist die Heel Up Technik. Dabei hebst du die Ferse an und spielst den Schlag mit dem Gewicht des ganzen Beines. Diese Technik ist vergleichbar mit einem Schlag den du aus Unter- und/oder Oberarm heraus spielst. Beide Techniken haben ihre Vor- und Nachteile. Die Heel Down Technik ist ideal um leise und schnelle Dinge zu spielen. Die Heel Up Technik ist besser, wenn du lautere Schläge mit mehr Druck spielen möchtest.

Was kann man damit machen?

Zumindest ist das die allgemeine Einordnung. Du kannst im Grunde mit beiden Techniken alles spielen. Wenn man es übt, geht das. Es gibt auch Schlagzeuger, die nur die eine oder die andere Technik verwenden. Ich persönlich verwende gerne je nach Anwendung beide Techniken. Jazz spiele ich eher mit der Heel Down Technik. Die Heel Up Technik verwende ich eher in der Rock und Pop Musik.

Auch das ist natürlich wieder eine Verallgemeinerung. Für mich stimmt es aber schon ungefähr. Zudem ermöglichen beide Techniken das Spielen mit dem Schlegel am Fell bzw. mit dem Schlegel vom Fell weg. Sprich, du kannst den Schlegel nach dem Schlag ins Fell drücken oder zurück federn lassen. Im ersten Fall wird der Ton kürzer, da du das Fell mit dem Schlag gleichzeitig wieder abdämpfst. Der zweite Fall ermöglicht einen offeneren Ton, da hier das Fell völlig frei schwingen kann. Technisch gesehen ist letztere Spielweise die bessere. Jedoch ist es auch hier vom Einsatzgebiet abhängig, welche Spielweise ich verwende. In diesem Song verwende ich z.b. gerne die erste Spielweise.

FußtechnikHybridtechniken

Hat man sich einigermaßen an diese beiden Grundlagentechniken gewöhnt, kann man beginnen beides zu vermischen. Da gibt es die Heel/Toe Technik. Dabei werden vereinfacht gesprochen beide oben beschriebenen Techniken nacheinander gespielt. Man startet mit einem Heel Up Schlag, dem ein Heel Down Schlag folgt. Das geht schnell gespielt im Grunde aus einer einzigen und fliesenden Bewegung. So werden auch Doppelschläge möglich. Das hat zudem den Vorteil, dass man hier natürlich deutlich wendiger Kraft braucht. Mehrfachschläge lassen sich aber auch mit der Sliding oder der Swivle Technik umsetzen.

Bei diesen beiden Techniken rutscht man mit dem Fuß übers Pedal und erzeugt dabei mehrere Schläge. So lässt sich auch die Moeller Technik von den Händen auf die Füße übertragen. Das sind natürlich eher Dinge, die man am Anfang nicht gleich benötigt. Am Anfang ist es ratsam sich eine Technik herauszusuchen und dabei vorerst zu bleiben. Am besten natürlich die, die einem leichter fällt. Wenn sich das gesetzt hat, kann man nach und nach die andern Techniken hinzunehmen.

Fußtechnik ist gleich Handtechnik

Es ist ähnlich, wie bei den Handtechniken. Man beginnt mit einer Technik und nimmt dann später weitere Techniken hinzu. Dadruch kann man auch immer komplexere Dinge spielen. Aber man muss halt die einzelnen Techniken auch üben. Das geht in der Regel nicht über Nacht. Man kann grundsätzlich alles was man mit den Händen spielen kann, auch mit den Füßen spielen. Es lassen sich die gleichen Techniken verwenden, da anatomisch Hände und Füße doch sehr ähnlich aufgebaut sind. Mehr dazu erfährst du jetzt noch im Video. Das soll es dann für heute auch gewesen sein.

Probier einfach die Techniken aus und das, was dir liegt, verwendest du dann erstmal. In der Lesson of the Week wird es nächste Woche den ersten Teil eines zweiteiligen Bassdrum Workout geben. Anmelden lohnt sich also! Und in der nächsten Free Lesson zeige ich dann wie man die Hand und Fußtechniken kombiniert.

Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß mit dieser Lesson und nicht vergessen…

START DRUMMING! LG, Jürgen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

An den Anfang scrollen